Wir laden zu einem spannenden Theater-Erlebnis ein. Die Schauspieltruppe SC Heiterhaufen, die uns im vergangenen Jahr schon mit Improtheater begeistert hat, spielt den Krimi „Ein Mord und eine Seele“. Darin kehrt Samira Globenfeld nach Jahren des Kontaktabbruchs wieder zurück auf das Weingut der Familie um ihren Vater zu beerdigen. Auf der Trauerfeier muss sie erfahren, dass ihr Vater nicht nur ermordet wurde, sondern seine Seele auch immer noch spukend unter ihnen weilt. Und dass ihr Vater eigentlich eine junge Frau ist. Genug zu verarbeiten also, während sie herausfinden muss, wer ihn – oder besser, sie – auf dem Gewissen hat. Denn die frisch ermordete Seele ist leider keine große Hilfe. „Ein Mord und eine Seele“ ist die wohl außergewöhnlichste Trauerfeier in drei Akten mit Pause, auf die man gehen kann. Am Samstag, 16.05. um 19 Uhr im Gemeindehaus, Tickets unter www.yesticket.org
Bei hoffentlich gutem Frühlingswetter bieten wir am Samstag, 25.04. eine Wanderlesung mit Ulrich Teschner an. Auf einer Strecke von etwa 2,5 km führt der Spaziergang vom Spielplatz Welzbachstraße mit beschaulichen Blicken auf das Welzbachtal am Westerberg entlang. Unterwegs liest der Wandercoach an zwei Stationen aus seinem Buch „Vom Wanderweg des Lebens“. Inspiriert wurde er von einem persönlichen Schlüsselerlebnis an den Iguaçu-Wasserfällen in Brasilien. Im Roman fährt Manolo über die Sommerferien in die Alpen. Und das, auch wenn seine Freundin Sonia deshalb mit ihm Schluss macht. Als sie ihm wenig später reumütig nachreist, geraten sie hoch oben in den Bergen in ein heftiges Gewitter. In dieser extremen Lage lernen sie Manolos weisen Großvater und seine Philosophie der „Mentalen Schilde“ kennen, mit der er sich vor Leid schützt.
Der Roman ist auch eine Anregung, den eigenen Lebensweg bewusster, intuitiver und begeisterter zu erwandern. Am Appenheimer Grillplatz beenden wir die Lesung am Lagerfeuer. Wer neugierig geworden ist auf die Rolle, die die Intuition im Leben spielen kann, darf hier seine Fragen stellen und sich mit dem Autor austauschen.
Wir freuen uns, zu einer neuen Lesung einladen zu dürfen.
Der Jurastudent Ron rettet Hadia bei einem Brandanschlag auf das Flüchtlingsheim vor einem brutalen rechtsradikalen Schläger. Sie verlieben sich ineinander und suchen zusammen mit Hadias Kindern einen gemeinsamen Weg, in Deutschland Fuß zu fassen. Unterschiedliche Hautfarbe, Herkunft, Kultur und Religion stehen ihnen dabei im Weg. Besondere Herausforderungen für den Sohn einer rechtspopulistischen Parteiführerin und die in Afrika ursprünglich zwangsverheiratete Muslima sind Rons ausländerfeindliches Umfeld und Hadias islamischer Bekanntenkreis.
Der Autor setzt sich seit Jahren ehrenamtlich als Deutschlehrer und lntegrationshelfer für Flüchtlinge ein und begleitet sie in ihrem Lebensalltag. Im Rahmen der Lesung erzählt er auch von seinen Erfahrungen und tauscht sich gerne mit dem Publikum aus.
Der Eintritt ist frei, die Bücherei und der Autor freuen sich aber über eine Spende, die der Flüchtlingsarbeit zugute kommt.
Der nächste Spieleabend der Bücherei Klappentext findet am Donnerstag, 15. Januar um 19:00 Uhr im Gemeindehaus statt. Es werden einige Gesellschaftsspiele vorhanden sein, allerdings dürfen alle Teilnehmer gerne ihr Lieblingsspiel (Brett oder Karten) mitbringen. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt. Wir freuen uns auf alle Mitspieler vom Jugendlichen bis zum Senioren.
Die Plätzchen sind gebacken, die Geschichte ausgesucht, die Fenster dekoriert… Nach einem gelungenen Start mit dem Adventssingen des Chores TonApp am 01.12. geht es weiter mit dem Lebendigen Adventskalender. Neben dem gemeinsamen Singen und dem fast schon obligatorischen Glühwein trifft man sich ab sofort abendlich um 18 Uhr auch zu netten Gesprächen in der Vorweihnachtszeit. Wir freuen uns auf viele Besucher!
Es ist Ende November und damit fast der Beginn des Lebendigen Adventskalenders. Die Einladungen dazu werden diese Woche in jeden Haushalt verteilt. Seit 2008 gibt es diesen liebgewonnenen Brauch nun in Appenheim, über den auch die AZ berichtet.
Der erste Spieleabend der Bücherei Klappentext findet am Donnerstag, 13. November um 19 Uhr im Gemeindehaus statt. Es werden einige Gesellschaftsspiele vorhanden sein, allerdings dürfen alle Teilnehmer gerne ihr Lieblingsspiel (Brett oder Karten) mitbringen. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt. Wir freuen uns auf alle Mitspieler vom Jugendlichen bis zum Senioren. Bei Erfolg wollen wir den Spieleabend ein Mal monatlich wiederholen.
Caesar erobert Gallien, Caesar liebt Cleopatra, Caesar wird ermordet … diese Geschichten sind bekannt und fast schon langweilig. Dass Caesar auf dem Weg nach Griechenland aber von einem Schiff entführt wurde, sich freikaufen musste und später Rache nahm, erfuhren elf Kinder in einer spannenden Abenteuergeschichte in der Bücherei Klappentext. Denn im Rahmen des Ferienprogramms stand ein Besuch bei den Römern auf der Tagesordnung. Deshalb erhielt jeder zunächst einmal einen römischen Namen, die traditionell aus drei Teilen bestanden. Neben dem Vor- und Familiennamen gab es auch noch einen Beinamen. Bei der Auswahl waren bei den Teilnehmern besonders Eigenschaften wie Flavia, die Blonde und Longinus, der Lange, beliebt.
Im Ingelheimer Museum konnten die Grundschüler dann nicht nur die originalen Funde aus der Region bestaunen, sondern sich anhand von Nachbildungen wie einem ledernen Soldatenschuh und verzierten Gläsern das Leben vor 2000 Jahren auch plastisch vorstellen. Das Team der Museumspädagogik erzählte anschaulich aus dem römischen Alltag und hatte auch eine Tunika und Toga dabei, die sogar anprobiert werden durfte. „Der Stoff ist ganz schön schwer“, stellte die 9jährige Marla fest, die sich von ihren „Skavinnen“ einkleiden ließ.
Im Mittelpunkt der Führung stand außerdem eine kleine Bronzestatuette des Götterboten Merkur, die bei Bauarbeiten in einem Garten gefunden worden war. Zu den Attributen Merkurs gehören der Hermesstab, ein geflügelter Helm, Flügelschuhe und ein Geldbeutel. Alle interessierten Fragen rund um das römische Leben konnten beantwortet werden. Aber dass die Römer auf Papyrus und Pergament schrieben, war vielen Teilnehmern schon vorher klar. Die Schriftrolle, die die Kinder dann selbst herstellen und mit nach Hause nehmen konnten, war allerdings aus Papier. Zum Abschluss gab es noch eine weitere Geschichte aus der Römerzeit zu hören. „Hier im Museum zwischen all den alten Steinen vorzulesen, bietet ein ganz besonderes Ambiente“ schwärmte Büchereileiterin Nele Müller-Heidelberg. Die Geschichte von dem Mädchen Sulpicia, einer neugierigen Leseratte, passte ganz hervorragend zum Thema und schloss den Kreis von der antiken Schriftrolle bis hin zum heutigen Buch.