LandFrauenabend „pur“

1. Oktober 2020 @ 18:30 20:30 UTC+1

Die Geschäftsführerin des Verband der Rheinhessischen LandFrauen, Frau Gaby Schott, kommt zum Gespräch nach Appenheim.

Wir tauschen uns aus über die Gemeinschaft der rheinhessischen LandFrauen, unsere Ziele, die wir anstreben oder Aufgaben und Heraus-forderungen, denen wir uns stellen.

Was macht uns aus? Was treibt uns an? Was macht uns so wertvoll?

Kostenbeitrag: 5,00 € für Mitglieder, 7,00 € für Gäste, incl. einer kleinen Vesper, Getränke zahlt jeder selbst.

Nordic-Walking-Gruppe startet

Beschwingt durch den Sommer!

Wir treffen uns zum Nordic-Walking, um uns fit zu halten, unsere Ausdauer zu trainieren und die Bewegung an der frischen Luft gemeinsam zu genießen. 

Beim Nordic Walking sind alle Muskeln des Körpers am Bewegungsablauf beteiligt und werden gekräftigt. Die Kondition verbessert sich und Muskelverspannungen können sich lösen. 

Ob Anfänger oder Fortgeschrittene – auch alle Altersklassen sind herzlich willkommen! Wir wollen moderat beginnen und können unser Tempo je nach Leistungsstand steigern.

Stöcke bitte mitbringen. Wer welche ausleihen möchte, meldet sich bitte im Vorfeld bei Nele Müller-Heidelberg, Tel.: 06725-309690

Treffpunkt: 9 Uhr an der Turnhalle

Erste Termine: Freitag, 03.07., Freitag, 17.07., Freitag, 31.07.

MGV der LandFrauen fällt aus

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben Bund und Länder die einzig richtige Entscheidung getroffen und das Zusammenkommen in Vereinen bis auf Weiteres untersagt. Gesundheit hat oberste Priorität.

Am 02. April 2020 findet keine Mitgliederversammlung statt. Die vorgesehenen Wahlen werden auf die Mitgliederversammlung im März oder April 2021 verschoben.

Wir wünschen euch allen: bleibt gesund!

Fallzahlen Appenheim

Auf eigene Anfrage beim Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Ingelheim gibt es aktuell keine gemeldeten Corona Infektionen in Appenheim und auch keine in der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim (Stand 16. März 2020 10 Uhr). Im gesamten Landkreis Mainz-Bingen wurden zum Stand am 15. März in Summe 17 Fälle registriert.

Aktuelle Zahlen, leider werden diese nur bis auf die Landkreise herunter gebrochen, können unter folgenden Links abgerufen werden:

Ministerium für Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz

Robert Koch Institut

Evangelische Michaeliskirchengemeinde Appenheim

Evangelische Kirche Appenheim
Foto: Bernd Eflling

In der Gemeinde finden ein lebendiger Kindergottesdienst, eine aktive Jugend- und auch Seniorenarbeit statt. Wöchentlich treffen sich Mütter und Väter des Eltern-Kind-Kreises mit ihren Kleinkindern im Gemeindehaus. Die Gemeindebücherei befindet sich im Gemeindehaus und bietet ein breites Angebot für jedes Lesealter.

Urkundlich erwähnt ist die dem Erzengel Michael geweihte Kirche erstmals im Jahr 1368.

Drei verschiedene Bauperioden kann man unterscheiden:

  1. Der Bau, von dem die mächtigen Grundmauern des jetzigen Chores herrühren war bei weiten der Kleinste. Er wurde auf einer heidnischen Opferstätte errichtet und stammt aus der Zeit des romanischen Baustils.
  2. Das Langhaus, oder das „Kirchenschiff“ wurden viel später angebaut, ca. 1150-1450 während der Zeit der Gotik. An der Südwestseite befand sich eine spitzbogige Tür, die aber später wieder zugemauert wurde.
  3. In der Reformationszeit wurde Appenheim evangelisch. Wir gehörten zur Kurpfalz, die Religion wurde vom Landesvater bestimmt. Dieser war kurze Zeit lutherisch, später reformiert. Im 18. Jahrhundert hatten alte Adelsgeschlechter aus dem Rheingau hier das Zehntrecht. Dafür mussten sie die Kirche und das Pfarrhaus unterhalten, kamen diesem aber nur unvollkommen nach. Die Kirche verwahrloste. Nach vielen Klagen der Appenheimer musste die Familie, die das Patronatsrecht zugesprochen bekommen hatte (von Greiffenklau) die Kirche (laut Urteil) neu aufbauen.1761-64 baute man auf den alten Fundamenten des Chores und des Langhauses die Kirche neu auf. Dabei wurden die Mauern durchgängig wiederverwendet und nur Fenster und Türen umgestaltet. 1907 begann der Aufbau unserer 36 m hohen Drei-Hauben-Turms. Drei neue Glocken aus Bronze wurden angeschafft. (Nur noch die Kleinste hängt heute im Kirchturm. Die beiden anderen wurden schon 2-mal ersetzt. Die größte der Glocken mit ca. 1050 kg ist erst 2018 wieder in Bronze angeschafft worden.

Zur Innenausstattung:

Besonders schön gelungen ist die Kanzel aus dem Jahr 1776. (Ein plumpes Holzkreuz auf dem Schalldeckel wurde 1905 durch eine Taube ersetzt. Sie wurde kunstvoll in Thüringen geschnitzt und hat einen Ölzweig im Schnabel.) In diesem Jahr beschloss man auch den Orgelneubau. Denkmalpfleger schrieben die Wiederverwendung des alten Gehäuses vor. Prächtige Glasmalereien auf den prächtigen Fenstern erweckten Aufmerksamkeit. Sie passen zum Barockstil der Kirche und zeigen Szenen aus dem neuen Testament. Den alten Taufstein holte man nach dem Turmbau aus dem Kirchgarten. Er fand gleich rechts hinter dem Eingang Platz, ist aus Granat und dürfte aus dem 11. Jahrhundert stammen. (In der Reformationszeit wurde er zusammen mit Altären, Heiligenfiguren usw. aus der Kirche entfernt.) Seit 1976 steht er an seinem heutigen Platz. Der Altar ist kein wertvolles Stück und erst 1989 an die Stelle eines Tisches getreten, wie er in der reformierten Kirche üblich ist. Heute ist unsere Gemeinde uniert.

Schauen sie sich unsere Kirche genauer an, sie ist sehr sehenswert!

Bis 1833 befand sich um die Kirche der Friedhof. Außerdem stand am hinteren süd-östlichen Teil eine Schule. (sie wurde abgerissen, nachdem die ev. Kirchengemeinde 1857 ein neues Schulhaus bauen ließ. Heute befindet sich in diesem Haus der Bankschalter der Mainzer Volksbank, die auch Eigentümerin d es Gebäudes ist.)

Das Kriegerdenkmal zur Erinnerung an die Appenheimer Kriegsteilnehmer 1870/71 steht seit 1874 neben der Kirche (erst auf der Straße). 1953 wurde es an die heutige Stelle versetzt.) Die Säule trägt die Germania.

Als Erinnerung an den gewonnenen Krieg wurde vor der Kirche auf dem Platz eine Friedenslinde und etwas oberhalb anlässlich des 100. Geburtstages von Kaiser Wilhelm I. 1897 die Gedächtnislinde gepflanzt. (Genau wie die Turmuhr gehört sie der politischen Gemeinde.)

Karin Schlaipfer

Quelle: Dekanat Ingelheim-Oppenheim