Wir, Liebenswertes Appenheim, möchten uns ganz herzlich bedanken bei den Mitbürger/-innen, die in diesem Jahr bei der Kerb einen ehrenamtlichen Dienst übernommen und ihren Diensterlös (Punkte) auf unsere Gruppe geschrieben haben. Es freut uns besonders, dass sie damit Beachtung und Anerkennung für unsere Arbeit im dörflichen Umfeld zeigen.
Diese Belohnung wurde in einer gemütlichen Runde bei Speis und Trank genossen und gefeiert. Dabei diskutierten wir kurz das bisher Erreichte und kamen schnell in eine Planungsrunde über zukünftige Aktivitäten.
Liebe Sportfreunde, liebe Familien, die Weihnachtszeit ist eine ganz besondere Zeit – voller Wärme, Zusammenhalt und leuchtender Kinderaugen. Deshalb möchten wir gemeinsam mit euch am 28. November 2026 einen schönen Weihnachtsmarkt beim SV Appenheim feiern. Unser Weihnachtsmarkt soll ein Ort sein, an dem sich Jung und Alt begegnen, Kinderaugen strahlen und wir gemeinsam ein Stück Heimat erleben. In unserer beschaulichen und familiären Umgebung möchten wir die Vorweihnachtszeit genießen, Erinnerungen schaffen und das Miteinander in unserer Gemeinschaft stärken. Ein besonderer Höhepunkt erwartet unsere kleinen Gäste: Gegen 17 Uhr wird der Weihnachtsmann unseren Weihnachtsmarkt besuchen und sicherlich für viele strahlende Augen sorgen. Auch kreative Ideen für Verkaufsstände sind herzlich willkommen. Ob selbstgemachte Geschenkideen, liebevoll gebastelte Dekorationen, kulinarische Köstlichkeiten oder andere besondere Angebote – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Eure Wünsche und Vorstellungen sind uns wichtig. Denn durch eure Unterstützung und Beteiligung wird unser Weihnachtsmarkt zu einem Fest für die ganze Familie und zu einem besonderen Stück gelebter Heimat. Wir freuen uns sehr auf euch und auf einen gemütlichen, stimmungsvollen Tag voller Freude, Begegnungen und weihnachtlicher Magie!
Schon seit längerer Zeit und immer wieder bei geselligen Runden im Ort kam u.a. ein Thema auf den Tisch: schön wäre es, einen Bouleplatz im Ort zu haben für einen recht einfachen, aber doch spannenden Sport gespielt von Jung und Alt.
Aber nichts bewegte sich, bis das Appenheimer Team „Liebenswertes Appenheim“ entschied: wir nehmen uns der Sache an, wir bauen für die Ortsgemeinde einen öffentlichen Bouleplatz.
Erste Frage – welcher Platz eignet sich am besten: am Sportplatz, im Garten des Gemeindehauses oder auf dem Spielplatz am Ende der Welzbachstraße? Schnell setzte sich in der Diskussion der Spielplatz durch. Dort gibt es eine größere ebene Fläche, die früher mal als Bolzplatz genutzt wurde, aber nach Abbau der Tore regelrecht verwaiste. Ebenfalls liegt dieser Platz fast den ganzen Tag im Bereich schattenspendender Bäume und Sträuche. Und zu guter Letzt gibt es dort ausreichend Parkplätze.
Also detaillierte Inspektion des Spielplatzes, Fläche ausgemessen, abgesteckt und Foto gemacht.
Wir legten uns auf das Maß von 12,50m X 3,50m fest, knapp über dem Mindestmaß für einen Turnierplatz und damit ausreichend für den vorgesehenen Freizeitspaß.
Mit dem Foto dann zu Horst Krichten – beim Bürgermeister und anschließend im Gemeinderat wurde unser Plan und die Standortwahl mit großer Zustimmung aufgenommen: die Gemeinde übernahm die Materialkosten, wir – Liebenswertes Appenheim – übernahmen Planung, Umsetzung und Arbeitskraft.
Erste Aktion der Aushub: mit „schwerem Gerät“ wurde recht zügig der Boden auf das erforderliche Tiefenmaß ausgebaggert. Hier sei zusätzlich ein großer Dank an Hartmut Runkel ausgesprochen, der sowohl die Kosten für den Bagger, wie auch den Baggereinsatz übernahm.
Als Umrandung besorgten wir schmale Rasenkantensteine.
Und jetzt kam die Herausforderung, denn der rechte Winkel ist entscheidend für das quadratische Boule-Feld! Wie war das noch mit dem Satz des Pythagoras a2+b2=c2 ? Also mit Maßband Dreieck bilden: 3m auf 4m auf 5m und der rechte Winkel ist perfekt. Jetzt die Steine gesetzt, einbetoniert und trocknen lassen.
Für den nächsten Arbeitseinsatz waren kräftige Arme mit Schaufeln und Harken gefordert. Grober Schotter als Unterboden musste ausgebracht und mit schwerer Walze geglättet werden.
Als Deckschicht wurde Kies Bessunger Art gewählt, da er Unkrautwachstum kaum zuläßt und Niederschlagswassser gut versickern läßt.
Die letzten Arbeitsschritte: nochmals walzen, mehrmals wässern und ruhen lassen.
Was fehlte noch?
Natürlich die Einweihungsfeier: am Samstag, den 11. Juli, 10:30 Uhr, war es soweit. Der Bürgermeister und der Gemeinderat hatten interessierte Bürgerinnen und Bürger zur offiziellen Eröffnung des Boulepatzes eingeladen. Bei bestem Wetter bedankte sich Horst Krichten im Namen der Gemeinde, insbesondere beim Team „Liebenswertes Appenheim“, bei Hartmut Runkel für das Bagger Sponsoring, bei Herrn Dr. Raabe für die Spende von Boule-Kugelsets und bei der Raiffeisen für die Spende von Rasensamen für die Umrandung des Platzes. Im Anschluß erklärte Jürgen Uhler allen Anwesenden die grundsätzlichen Boule-Regeln.
Jetzt begann der Spaß: ein von der Partnerstadt Apfelstädt gespendetes Bierfaß wurde feierlich angestochen und bei Bier und Bratwürstchen testeten die ersten „Boule-Fans“, angeführt vom Verbandsbürgermeister Benno Neuhaus, die neue Bahn.
Das Team Liebenswertes Appenheim wünscht Jung und Alt viel Spaß auf dem Spielplatz.
Die Bücherei Klappentext e.V. lädt zum siebten Mal zum „Märchenpfad“ ein, einem Theater-Spaziergang durch Appenheim. Alle, die Spaß an Geschichten und Theater haben, können am Sonntag, 21. Juni 2026 um 11:00 und 13:30 Uhr in die Welt der Gebrüder Grimm eintauchen. Die Veranstaltung beginnt und endet am Rechenborn (Brunnengasse). Der Eintritt ist frei.
Eine Erzählerin führt durch vier Märchen. Die verschiedenen Spielorte unter freiem Himmel werden auf einem insgesamt 1,5 km langen Spaziergang nacheinander erlaufen. Dabei wird das Publikum musikalisch begleitet. An den vier Stationen werden die Figuren während des Erzählens plötzlich lebendig und die Geschichte wird szenisch weitergespielt. Da es weder Bühne noch Bestuhlung gibt, sind die Zuschauer, meist Familien mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter, mitten im Geschehen. Auf dem Spielplan stehen in diesem Jahr die Märchen Schneewittchen, Rapunzel, Frau Holle und der gestiefelte Kater.
In die Rollen der Märchen-Charaktere schlüpfen 30 Laien-Darsteller aus Appenheim und Umgebung.
Seinen Kriminalroman „Nockherberg“ stellt der Fernsehjournalist Wolfgang Heintz am Sonntag, 14.06.2026 um 18:00 Uhr im Gemeindehaus in Appenheim vor.
Der Politkrimi beginnt für Fernsehreporter Paul Waldbauer mit einem Routineeinsatz, eskaliert dann aber dramatisch: Bei einer Demonstration gegen einen Straßennamen mit brauner Vergangenheit fällt ein gewalttätiger Trupp über die Protestierenden her. Paul will herausfinden, wer hinter dem Überfall steckt, aber er stößt auf Widerstände. Sein Chef zieht ihn mit einer fadenscheinigen Begründung von der Geschichte ab und in seinem Postfach landen beängstigende Drohmails. Doch Paul lässt nicht locker – bis am Abend des Starkbieranstichs auf dem Nockherberg alle Fäden zusammenlaufen. Steht vor laufender Kamera eine Katastrophe bevor?
Im Debütkrimi des Autors prallen bayerische Tradition und gesellschaftspolitische Realität mit ungeahnter Wucht aufeinander. Wolfgang Heintz erschafft mit dem Journalisten Paul Waldbauer eine sympathische Figur, die sich zwischen politischen Hinterzimmern und öffentlicher Weltbühne bewegt und versucht, im Strudel der Ereignisse das Richtige zu tun. Die Hektik vor Sendeschluss, die Machtspiele hinter verschlossenen Türen, die Zerreißproben zwischen Beruf und Familie bringen den Protagonisten allerdings privat wie beruflich an seine Grenzen.
Bei der Lesung bekommen die Besucher jedoch nicht nur Waldbauers Sicht zu hören, sondern Wolfgang Heintz wechselt bewusst zwischen den Erzählstimmen, um die Vielschichtigkeit eines gespaltenen Landes zu zeigen. Es ist ein Krimi am Puls der Zeit, der hinschaut, wo es wehtut – intelligent, hochspannend und gestochen scharf.
Wir laden zu einem spannenden Theater-Erlebnis ein. Die Schauspieltruppe SC Heiterhaufen, die uns im vergangenen Jahr schon mit Improtheater begeistert hat, spielt den Krimi „Ein Mord und eine Seele“. Darin kehrt Samira Globenfeld nach Jahren des Kontaktabbruchs wieder zurück auf das Weingut der Familie um ihren Vater zu beerdigen. Auf der Trauerfeier muss sie erfahren, dass ihr Vater nicht nur ermordet wurde, sondern seine Seele auch immer noch spukend unter ihnen weilt. Und dass ihr Vater eigentlich eine junge Frau ist. Genug zu verarbeiten also, während sie herausfinden muss, wer ihn – oder besser, sie – auf dem Gewissen hat. Denn die frisch ermordete Seele ist leider keine große Hilfe. „Ein Mord und eine Seele“ ist die wohl außergewöhnlichste Trauerfeier in drei Akten mit Pause, auf die man gehen kann. Am Samstag, 16.05. um 19 Uhr im Gemeindehaus, Tickets unter www.yesticket.org
am Weg zwischen der Nordseite vom Friedhof und dem Neubaugebiet „Auf den Kellern II“ lag bis vor kurzem noch ein Streifen Brachland, ungepflegt, kein schöner Anblick vom Friedhof aus, sowie auch nicht von den frisch gestylten Gärten der Neubauten.
Kurze Abstimmung mit dem Bürgermeister Horst Krichten, dann war klar – wir (die Gruppe Liebenswertes Appenheim) übernehmen die notwendige Verschönerung. Schnell wurde ein Pflanzplan erstellt mit den Vorgaben
Kleinwuchs, um das angrenzende Privatgelände nicht zu beschatten
Pflegeaufwand, der sollte gering sein, um uns zukünftig zu schonen 🙂
Schattengewächse, da die Bäume auf der Friedhofseite wenig Sonne zulassen
Geplant – getan.
Der Randstreifen wurde „gerodet“, die über den Bürgermeister bestellten Pflanzen gemäß Plan mit Sorgfalt und Fürsorge eingesetzt. Jetzt heißt es, regelmäßig gießen und dann den Anblick genießen.
VorbereitungJetzt heißt es gießen und wachsen lassen
Nachhaltigkeit ist angesagt. Das war der erste Gedanke, als ein aufmerksamer Appenheimer Bürger über den Friedhof ging. Links eine Reihe neu installierter Sitzbänke, rechts eine Reihe alter, auffällig verwitterter Holzbänke. Da lässt sich doch noch was machen, bevor diese Bänke ebenfalls durch neue ersetzt werden.
Mit dieser Idee im Kopf setzte er sich mit seinen Freunden der Gruppe „Liebenswertes Appenheim“ zusammen und schnell waren wir uns einig: wir holen die Bänke vom Friedhof, bauen sie auseinander, schleifen die Holzplanken und streichen sie mit einer witterungsbeständigen Lasur – ein Projekt für die Winterzeit.
Gesagt, getan! Gegen Ende des letzten Jahres fuhr ein Team mit Traktor und Hänger am Friedhof vor. Die renovierungsbedürftigen Bänke wurden schnell identifiziert – sechs Stück an der Zahl – und mit vereinten Kräften auf den Hänger geladen. Auf der Fahrt zur Landwirtschaftshalle, die zur Trocknung und Bearbeitung der Bänke vorgesehen war, kamen wir an der Sitzbank Ecke Ausfahrt Taunusblick vorbei: ebenfalls verwittert, also rauf auf den Hänger!
Die Trocknungszeit dauerte doch etwas länger als gedacht, aber Anfang Februar war es dann soweit. Mit Band- und Exzenterschleifer bewaffnet entfernten wir Schmutz und Farbreste von den sorgfältig beschrifteten Einzelplanken der auseinandergebauten Holzbänke.
Für den nächsten Arbeitsschritt, dem Farbanstrich, war es aber noch zu kalt. Also wieder warten.
Anfang März hatte die Sonne ein Einsehen, die ersten angenehmen Temperaturen ließen uns wieder an der Halle zusammenkommen. Jetzt waren Pinsel, Farbroller und Mahagoni-Lasur gefragt.
Erneut Trocknungszeit!
Vorletzer Arbeitsschritt: der Zusammenbau der einzelnen Bänke. Hier half uns die penible Kennzeichnung jeder Planke, bei ca 60 Stück ein absolutes Muß.
Projektabschluß termingerecht zum Ende des Winters: alle Bänke stehen wieder an ihrem angestammten Platz – Hinsetzen!
Ein herzliches Dankeschön sei noch der Chefin des Hauses(Halle) gesagt, die uns mit Kaffee, Kuchen und Schoppen verwöhnt hat. Ebenfalls ein Dank an den Bürgermeister, der uns mit einem deftigen Frühstück überraschte.