Tipps für ältere Menschen in der Corona-Zeit

Foto: Hilke Wiegers

Liebe Seniorinnen und Senioren,

Barbara Clancy

als Gemeindepädagogin für Seniorenarbeit werden mich einige von Ihnen schon kennen, denn als Seniorenbeauftragte des evangelischen Dekanats Ingelheim-Oppenheim komme ich gerne – meist einmal im Jahr – in Ihre Gemeinde und gestalte mit Ihnen einen Ihrer Seniorennachmittage. Es ist schade, dass wir uns aufgrund von Corona seit längerem nicht mehr sehen konnten. Ich hoffe, es geht Ihnen gut und Sie sind gesund! Gerne möchte ich Ihnen einige Ideen vorstellen, die Ihnen vielleicht über diese schweren Monate hinweghelfen können:

Lesen Sie Ihren Enkelkindern ein schönes Buch vor
Am Telefon oder über Videotelefonie, wie beispielsweise Skype, ist es auch jetzt, trotz Kontaktreduzierung, möglich, mit seinen Enkeln etwas Schönes zu teilen. Ein Buch, das ich empfehlen kann ist „An der Arche um Acht“ von Ulrich Hub. Drei Pinguine erleben dort auf der Arche Noah ein ganz eigenes Abenteuer. Oder kennen Sie noch die 5 Freunde?  Alle Bände sind neu aufgelegt, zum Beispiel auch der erste Band „5 Freunde erforschen die Schatzinsel“, erstmals erschienen 1953. Beide Bücher sind zum Vorlesen empfohlen ab 8 Jahre.

Führen Sie Tagebuch
Wir leben zurzeit in einer Ausnahmesituation, die hoffentlich so schnell nicht wieder vorkommt. Deshalb ist es interessant diese Zeit festzuhalten. Teilen Sie den Tag in verschiedene Abschnitte ein und nehmen Sie sich am Ende der Sequenz Zeit zu notieren 

  • Was habe ich bis jetzt getan?
  • Welche Gedanken haben mich bewegt?
  • Welche Gefühle waren damit verbunden?
  • Was hat mich gefreut?

Nutzen Sie sicher das Angebot des Internets
Das Internet bietet auch für ältere Menschen eine Fülle von Möglichkeiten. Rat und Sicherheit bei der Nutzung des Internets bietet die Broschüre des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend „Nie zu alt fürs Internet“:  https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/publikationen/nie-zu-alt-fuers-internet-/78538  Einfach herunterladen oder unter Tel. 030 201 791 30 bestellen.

Bewegung tut immer gut
Bewegung hält Körper und Geist in Schwung. Nutzen Sie die wunderbaren Angebote für Seniorengymnastik im Internet! Eine Seite, die ich Ihnen sehr empfehlen kann ist:https://www.aelter-werden-in-balance.de/ Hier finden Sie Übungen für den ganzen Körper und können sich sogar Ihr eigenes Programm zusammenstellen. Zudem gibt es auf dieser Seite auch viele weitere Informationen rund ums Alter.

Viel Freude beim Ausprobieren wünscht Ihnen Ihre Barbara Clancy
Tel. 06136 9269626 E-Mail:

Kindertagesstätten und Flüchtlingsarbeit im Blick

Dekanats-Frühjahrssynode tagt als Zoom-Konferenz

Im Mittelpunkt der kommenden Frühjahrssynode des Evangelischen Dekanats Ingelheim-Oppenheim am Freitag, dem 19. Februar 2021 (ab 18:00 Uhr), wird die Beratung und Beschlussfassung zur Satzung einer Gemeindeübergreifenden Trägerschaft (GüT) für Kindertagesstätten im Dekanat stehen. Außerdem ist ein Vortrag des neuen Flüchtlingspfarrers im südlichen Rheinland-Pfalz, Pfarrer Uwe Rau, zum Thema „Flüchtlingsarbeit unter Coronabedingungen“ geplant. Schließlich werden auf der Synode auch die am 13. Juni 2021 stattfindende Kirchenvorstands-Wahlen ein wichtiges Thema sein. Aufgrund der hohen Auflagen zum Schutz vor Corona wird die Synodentagung als Zoom-Konferenz übertragen. Interessierte können sich per E-Mail () an die Verwaltung des Dekanats wenden und so einen digitalen Gast-Zugang erhalten.


Die Technik „steht“ – die Synode am 19.2.2021 kann beginnen. Foto: H. Wiegers

Gottesdienst zu Weihnachten

www.gemeindebrief.evangelisch.de;; Foto: Sandra Schildwächter

Andacht zum Heiligen Abend aus Ober-Hilbersheim

Wir laden sie herzlich ein, mit uns eine Andacht zum Heiligen Abend zu feiern. Bezüglich der momentanen Umstände, hat der Kirchenvorstand entschieden, die bereits geplante Andacht im Freien abzusagen und die frohe Botschaft auf digitalem Wege zu verkündigen!


Link: (3) Andacht zum Heiligen Abend – YouTube

Liebe Welzbachtalerinnen und Welzbachtaler!

Der Regenbogen an der Kirche in Ober-Hilbersheim. Wunderschön, da geht einem das Herz auf! Ich behaupte, es gibt wenige Menschen, die einen Regenbogen für ein schlechtes Zeichen halten würden. Ganz im Gegenteil: wir Menschen freuen uns über die Farben, die Sonne und die damit verbundene Gewissheit, dass es nach dem Dunkel wieder hell wird.

Schon vor vielen tausend Jahren haben Menschen den Regenbogen positiv gedeutet. Im Alten Testament ist er explizit benannt als Garant für Gottes Verbindung mit uns. Im 1. Buch Mose wird Gott so zitiert: „Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.“ (1. Mose 9,13)

Gott verspricht, dass er die Erde und alles was darauf kreucht und fleucht nicht im Stich lässt. Er kümmert sich persönlich um unsere Welt. Der Regenbogen ist das Siegel, die Unterschrift unter einem Vertrag. Und, so ist es später formuliert, Gott lässt sich selbst immer wieder durch den Regenbogen an seine Zusage erinnern: „Darum soll mein Bogen in den Wolke sein, dass ich ihn ansehe und gedenke an den ewigen Bund zwischen mir und allem lebendigem Getier unter allem Fleisch, dass auf Erden ist.“ (Vers 16)

Offensichtlich freuen sich also nicht nur wir Menschen, wenn wir den Regenbogen sehen; Gott tut das auch. Ihm und uns soll es das kraftvolle Zeichen sein, dass von Hoffnung und Zukunft erzählt.

Ich wünsche Ihnen und mir, dass wir noch ganz oft einen Regenbogen sehen. Und, dass wir uns durch den Bogen an Gottes bleibende Fürsorge uns und dieser Welt gegenüber erinnern lassen – gerade in den dunklen Zeiten, den Krisen, den Unsicherheiten, den Ängsten und Abschieden. Gottes Bund ist stärker und beständiger als jede Katastrophe, die uns heimsucht. Wie schön, dass seit Frühjahr viele Regenbogen auch unsere Fenster schmücken und uns an dieses göttliche Versprechen erinnern.

Mit diesen Worten sage ich Ihnen auf Wiedersehen und zugleich vielen herzlichen Dank! Es war zwar eine sehr kurze aber für mich auch zugleich eine sehr intensive und lehrreiche Zeit hier im Welzbachtal! Und, ja, mir fällt es nicht leicht, die vielen liebenswürdigen Menschen zu verlassen!

Ich wünsche Ihnen persönlich, Ihren Lieben und unseren Kirchengemeinden einen zuversichtlichen Blick in die nahe und ferne Zukunft! Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße,

Ihre Pfarrerin Verena Reeh