Wichtelweg am Welzbach

Appenheim hat ein neues Neubaugebiet: seit dem 15. Oktober kann man am Welzbach 19 liebevoll gestaltete Wichtelhäuser bestaunen. Die Behausungen für die scheuen, magischen Wesen sind im Ferienprogramm mit der Bücherei Klappentext entstanden. Außerdem haben die 18 teilnehmenden Kinder eine abenteuerliche Wichtelgeschichte erfunden und aufgenommen, die man auf dem etwa 1 km langen Spaziergang an den verschiedenen Stationen per QR-Code scannen und anhören kann. Wer das Hörspiel zu Hause noch einmal hören möchte, findet alle Kapitel auf der Website. Über die Eröffnung durch den Bürgermeister und „Oberwichtel“ Horst Krichten hat auch der SWR berichtet. Der Beitrag lief in der Landesschau ab Minute 29:35.

Der „Wichtelweg am Welzbach“ ist noch bis zum 10. Januar 2027 zu sehen.

Wir freuen uns über viele Besucher, die in die zauberhafte Welt der Wichtel eintauchen wollen. Aber Vorsicht, nur mit den Augen gucken. Die Wichtel sind sehr schüchtern und deshalb selten zu sehen. Mit den Händen sollte man die Behausungen nicht berühren, denn sonst verschwindet ihr Zauber und sie verlieren ihre Magie.

Eure Bücherei Klappentext

Zu Besuch bei den Römern

Caesar erobert Gallien, Caesar liebt Cleopatra, Caesar wird ermordet … diese Geschichten sind bekannt und fast schon langweilig. Dass Caesar auf dem Weg nach Griechenland aber von einem Schiff entführt wurde, sich freikaufen musste und später Rache nahm, erfuhren elf Kinder in einer spannenden Abenteuergeschichte in der Bücherei Klappentext. Denn im Rahmen des Ferienprogramms stand ein Besuch bei den Römern auf der Tagesordnung. Deshalb erhielt jeder zunächst einmal einen römischen Namen, die traditionell aus drei Teilen bestanden. Neben dem Vor- und Familiennamen gab es auch noch einen Beinamen. Bei der Auswahl waren bei den Teilnehmern besonders Eigenschaften wie Flavia, die Blonde und Longinus, der Lange, beliebt.


Im Ingelheimer Museum konnten die Grundschüler dann nicht nur die originalen Funde aus der Region bestaunen, sondern sich anhand von Nachbildungen wie einem ledernen Soldatenschuh und verzierten Gläsern das Leben vor 2000 Jahren auch plastisch vorstellen. Das Team der Museumspädagogik erzählte anschaulich aus dem römischen Alltag und hatte auch eine Tunika und Toga dabei, die sogar anprobiert werden durfte. „Der Stoff ist ganz schön schwer“, stellte die 9jährige Marla fest, die sich von ihren „Skavinnen“ einkleiden ließ.

Im Mittelpunkt der Führung stand außerdem eine kleine Bronzestatuette des Götterboten Merkur, die bei Bauarbeiten in einem Garten gefunden worden war. Zu den Attributen Merkurs gehören der Hermesstab, ein geflügelter Helm, Flügelschuhe und ein Geldbeutel. Alle interessierten Fragen rund um das römische Leben konnten beantwortet werden. Aber dass die Römer auf Papyrus und Pergament schrieben, war vielen Teilnehmern schon vorher klar. Die Schriftrolle, die die Kinder dann selbst herstellen und mit nach Hause nehmen konnten, war allerdings aus Papier. Zum Abschluss gab es noch eine weitere Geschichte aus der Römerzeit zu hören. „Hier im Museum zwischen all den alten Steinen vorzulesen, bietet ein ganz besonderes Ambiente“ schwärmte Büchereileiterin Nele Müller-Heidelberg. Die Geschichte von dem Mädchen Sulpicia, einer neugierigen Leseratte, passte ganz hervorragend zum Thema und schloss den Kreis von der antiken Schriftrolle bis hin zum heutigen Buch.

Alternativer Adventskalender zum Zuhören und Mitmachen

Die Entwicklung der Corona-Pandemie macht einen „Lebendigen Adventskalender“ in Appenheim, wie wir ihn kennen und lieben, immer unwahrscheinlicher. Deshalb soll es eine kleine Alternative geben: Wir wollen eine Geschichte in 24 Teilen vorlesen, die jeder Mitbürger ab dem 1. Dezember zu Hause anhören kann. Wie bei einem Adventskalender kann man dann täglich auf der Website ein neues Fensterchen öffnen und das Video ansehen. 

Ein bisschen Spannung wollen wir noch aufrecht erhalten: um welches Buch es sich dreht, wird noch nicht verraten. 

Es wäre schön, wenn möglichst viele Leute mitmachen und sich bereit erklären, ein Kapitel aufzuzeichnen.Wer Interesse hat, meldet sich bitte bei der ev. Gemeindebücherei unter