Hainbuche – die 2te

Hallo lieber Appenheimer*,

ihr kennt sicherlich die am Appenheimer Ortsrand gelegene Wiese mit den dort vor gut 10 Jahren angepflanzten „Bäume des Jahres“. Dort finden sich u.a. ein Speierling, eine Eberesche, eine Bergulme und eine Hainbuche. Während alle Jahresbäume in voller Pracht dastehen, hat es die Hainbuche, aus welchen Gründen auch immer (vielleicht Wühlmausfraß), nicht geschafft und ist eingegangen.

In dem Pflegeprogramm der Gruppe „Liebenswertes Appenheim“ für verschiedene Appenheimer Plätze ist auch diese Baumwiese ein fester Bestandteil. Deswegen lag es für uns nahe, den Baumbestand wieder zu komplettieren.

Mit dem einsetzenden Herbst beginnt auch die Pflanzsaison für Gehölze, genau der richtige Zeitpunkt, um einer jungen Hainbuche eine neue Heimat in Appenheim zu bieten.

In einer gemeinsamen Aktion diese Woche ist die Hainbuche nun gepflanzt worden mit der Hoffnung, dass sie diesmal die nächsten ca 150 Jahre übersteht.

Transport von Baumschule Weil
Es wird gefachsimpelt

Wasser darf nicht fehlen
Fertig

Schließen sie doch bei ihrem nächsten Spaziergang/Wanderung die Baumwiese mit ein und erfreuen sich an der Baumvielfalt. Es lohnt sich.

* Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern die männliche Form verwendet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat nur redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung.

Liebenswertes Appenheim – Verweilen am Rechenborn

Es ist geschafft.

Nach doch erheblicher Verzögerung kann man sich jetzt wieder – passend im Goldenen Herbst – am Rechenborn vom Alltag und sonstigem Streß erholen. Im späten Frühjahr hatte sich die Truppe „Liebenswertes Appenheim“ den Rechenborn für Putz- und Säuberungsaktionen vorgenommen. Dabei hatte man schnell festgestellt, daß die Ruhebänke und Sitzgelegenheiten arg in die Jahre gekommen waren. Soll heißen, die Holzplanken wie auch die Betonstützen der Bänke waren erheblich verwittert und zum Teil auch schon bruchfällig

.

Schnell war man sich klar, daß hier Abhilfe geschafft werden musste.

Die Holzplanken wurden abgeschraubt, bruchfälliges Holz entsorgt, noch verwendbares Holz zur Schreinerei Brendel (Danke für’s Abschleifen) gebracht und die maroden Betonstützen mit vereinter Kraft entfernt.

Da hilft nur der Vorschlaghammer

Parallel dazu gab es mit dem Bürgermeister die Abstimmung, die beiden Bänke komplett durch einen Neukauf zu ersetzen. Die Gemeinde hatte bereits geplant, neue Bänke für den Friedhof und Bushaltestelle zu besorgen.

Dann ging das Warten los …… wie in vielen anderen Geschäftsprozessen kam es auch hier zu längeren Lieferzeiten, aufgrund welcher Engpässe auch immer.

In der Zwischenzeit wurden die noch verwertbaren Sitzplanken nach dem Abschliff frisch lackiert und auf den Randsteinen wieder montiert.

Und zu guter Letzt sind nun auch die Bänke geliefert, zusammengeschraubt und am Rechenborn aufgestellt worden.

Jetzt kann man wieder – sitzend – diesen herrlichen Platz mit einem Glas Rotwein genießen, es darf aber auch ein Rose- oder Weißwein sein.