Bei hoffentlich gutem Frühlingswetter bieten wir am Samstag, 25.04. eine Wanderlesung mit Ulrich Teschner an. Auf einer Strecke von etwa 2,5 km führt der Spaziergang vom Spielplatz Welzbachstraße mit beschaulichen Blicken auf das Welzbachtal am Westerberg entlang. Unterwegs liest der Wandercoach an zwei Stationen aus seinem Buch „Vom Wanderweg des Lebens“. Inspiriert wurde er von einem persönlichen Schlüsselerlebnis an den Iguaçu-Wasserfällen in Brasilien. Im Roman fährt Manolo über die Sommerferien in die Alpen. Und das, auch wenn seine Freundin Sonia deshalb mit ihm Schluss macht. Als sie ihm wenig später reumütig nachreist, geraten sie hoch oben in den Bergen in ein heftiges Gewitter. In dieser extremen Lage lernen sie Manolos weisen Großvater und seine Philosophie der „Mentalen Schilde“ kennen, mit der er sich vor Leid schützt.
Der Roman ist auch eine Anregung, den eigenen Lebensweg bewusster, intuitiver und begeisterter zu erwandern. Am Appenheimer Grillplatz beenden wir die Lesung am Lagerfeuer. Wer neugierig geworden ist auf die Rolle, die die Intuition im Leben spielen kann, darf hier seine Fragen stellen und sich mit dem Autor austauschen.
Wir freuen uns, zu einer neuen Lesung einladen zu dürfen.
Der Jurastudent Ron rettet Hadia bei einem Brandanschlag auf das Flüchtlingsheim vor einem brutalen rechtsradikalen Schläger. Sie verlieben sich ineinander und suchen zusammen mit Hadias Kindern einen gemeinsamen Weg, in Deutschland Fuß zu fassen. Unterschiedliche Hautfarbe, Herkunft, Kultur und Religion stehen ihnen dabei im Weg. Besondere Herausforderungen für den Sohn einer rechtspopulistischen Parteiführerin und die in Afrika ursprünglich zwangsverheiratete Muslima sind Rons ausländerfeindliches Umfeld und Hadias islamischer Bekanntenkreis.
Der Autor setzt sich seit Jahren ehrenamtlich als Deutschlehrer und lntegrationshelfer für Flüchtlinge ein und begleitet sie in ihrem Lebensalltag. Im Rahmen der Lesung erzählt er auch von seinen Erfahrungen und tauscht sich gerne mit dem Publikum aus.
Der Eintritt ist frei, die Bücherei und der Autor freuen sich aber über eine Spende, die der Flüchtlingsarbeit zugute kommt.
Der nächste Spieleabend der Bücherei Klappentext findet am Donnerstag, 15. Januar um 19:00 Uhr im Gemeindehaus statt. Es werden einige Gesellschaftsspiele vorhanden sein, allerdings dürfen alle Teilnehmer gerne ihr Lieblingsspiel (Brett oder Karten) mitbringen. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt. Wir freuen uns auf alle Mitspieler vom Jugendlichen bis zum Senioren.
Die Plätzchen sind gebacken, die Geschichte ausgesucht, die Fenster dekoriert… Nach einem gelungenen Start mit dem Adventssingen des Chores TonApp am 01.12. geht es weiter mit dem Lebendigen Adventskalender. Neben dem gemeinsamen Singen und dem fast schon obligatorischen Glühwein trifft man sich ab sofort abendlich um 18 Uhr auch zu netten Gesprächen in der Vorweihnachtszeit. Wir freuen uns auf viele Besucher!
Es ist Ende November und damit fast der Beginn des Lebendigen Adventskalenders. Die Einladungen dazu werden diese Woche in jeden Haushalt verteilt. Seit 2008 gibt es diesen liebgewonnenen Brauch nun in Appenheim, über den auch die AZ berichtet.
Der erste Spieleabend der Bücherei Klappentext findet am Donnerstag, 13. November um 19 Uhr im Gemeindehaus statt. Es werden einige Gesellschaftsspiele vorhanden sein, allerdings dürfen alle Teilnehmer gerne ihr Lieblingsspiel (Brett oder Karten) mitbringen. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt. Wir freuen uns auf alle Mitspieler vom Jugendlichen bis zum Senioren. Bei Erfolg wollen wir den Spieleabend ein Mal monatlich wiederholen.
Caesar erobert Gallien, Caesar liebt Cleopatra, Caesar wird ermordet … diese Geschichten sind bekannt und fast schon langweilig. Dass Caesar auf dem Weg nach Griechenland aber von einem Schiff entführt wurde, sich freikaufen musste und später Rache nahm, erfuhren elf Kinder in einer spannenden Abenteuergeschichte in der Bücherei Klappentext. Denn im Rahmen des Ferienprogramms stand ein Besuch bei den Römern auf der Tagesordnung. Deshalb erhielt jeder zunächst einmal einen römischen Namen, die traditionell aus drei Teilen bestanden. Neben dem Vor- und Familiennamen gab es auch noch einen Beinamen. Bei der Auswahl waren bei den Teilnehmern besonders Eigenschaften wie Flavia, die Blonde und Longinus, der Lange, beliebt.
Im Ingelheimer Museum konnten die Grundschüler dann nicht nur die originalen Funde aus der Region bestaunen, sondern sich anhand von Nachbildungen wie einem ledernen Soldatenschuh und verzierten Gläsern das Leben vor 2000 Jahren auch plastisch vorstellen. Das Team der Museumspädagogik erzählte anschaulich aus dem römischen Alltag und hatte auch eine Tunika und Toga dabei, die sogar anprobiert werden durfte. „Der Stoff ist ganz schön schwer“, stellte die 9jährige Marla fest, die sich von ihren „Skavinnen“ einkleiden ließ.
Im Mittelpunkt der Führung stand außerdem eine kleine Bronzestatuette des Götterboten Merkur, die bei Bauarbeiten in einem Garten gefunden worden war. Zu den Attributen Merkurs gehören der Hermesstab, ein geflügelter Helm, Flügelschuhe und ein Geldbeutel. Alle interessierten Fragen rund um das römische Leben konnten beantwortet werden. Aber dass die Römer auf Papyrus und Pergament schrieben, war vielen Teilnehmern schon vorher klar. Die Schriftrolle, die die Kinder dann selbst herstellen und mit nach Hause nehmen konnten, war allerdings aus Papier. Zum Abschluss gab es noch eine weitere Geschichte aus der Römerzeit zu hören. „Hier im Museum zwischen all den alten Steinen vorzulesen, bietet ein ganz besonderes Ambiente“ schwärmte Büchereileiterin Nele Müller-Heidelberg. Die Geschichte von dem Mädchen Sulpicia, einer neugierigen Leseratte, passte ganz hervorragend zum Thema und schloss den Kreis von der antiken Schriftrolle bis hin zum heutigen Buch.
Instagram? TikTok? Kleinanzeigen? Alles out!! Das Ensemble des Mainzer Scheiterhaufens improvisiert sein eigenes Soziales Netzwerk und liefert Content, Content, Content! Und das Publikum? Darf bestimmen, wo die Reise hingeht. Wird die Hauptfigur in einer klassischen Doom-Scrolling-Spirale untergehen? Oder vielleicht selbst der nächste Verschwörungstheorie-Guru? Oder doch lieber einfach die beste Back-Strick-Influencerin der Welt? Feed the feed schaut ganz tief in den Algorithmus und ist dabei nicht nur eine kritische Auseinandersetzung mit unserem Social-Media-Konsum – sondern auch extrem lustig! Nicht nur für Generation Z, sondern auch für Boomer geeignet.
Am Samstag, 30.08.25 wird das Gemeindehaus wieder zum Mekka für Improtheater-Fans und alle, die es erst noch kennenlernen wollen. Um 19:30 Uhr in der Hauptstraße 39 in Appenheim.
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Die kostenlosen Tickets gibt es unter yesticket.org oder zu den Öffnungszeiten in der Bücherei.
Schneefüchse, die einen verirrten Pinguin zurück zum Südpol bringen und Höhlenforscher auf der Suche nach ihrem Schlammbohrer – dass spannende Abenteuer und nicht nur einzelne Wörter in Büchern stecken, konnten über 100 Kinder der Grundschule Welzbachtal in der Bücherei Klappentext erfahren. Denn hier wurden die Erzählungen lebendig. Zu Gast war das Improvisationstheater „Die Affirmative“ aus Mainz. Die vier Schauspieler und Musiker brachten die phantastischsten Geschichten auf die Bühne.
Als Inspiration dienten dabei die von den Kindern mitgebrachten Lieblingsbücher. Manchmal wurde nur ein Kapitel vorgelesen und die kleinen Zuschauer durften dazu die passenden Geräusche machen. Ein anderes Mal untermalten die Darsteller die Handlung mit wilder Pantomime. Oder sie erfanden rund um die unterschiedlichen Charaktere und Schauplätze ganz neue Szenen.
In einer spannenden Detektivgeschichte will ein Dieb zunächst die Lösungen für die Klassenarbeit aus dem Schultresor klauen. Als er aber schlussendlich die echten Bücher der Schüler stibitzt, wird er von den Kindern im Saal gestellt und regelrecht abgeführt. Denn bei „Lesen, lachen, mitmachen“ ist der Name Programm. Die Kinder sind super schnell und voll und ganz dabei. „Wenn wir vor Erwachsenen spielen, dauert das Mitmachen wesentlich länger“, verrät Schauspielerin Claudia Behlendorf. Nicht so bei den Appenheimern. „Wir haben eine richtig witzige Verbrecherjagd gespielt und am Ende unsere Bücher wieder gekriegt“, schwärmt Emil aus der ersten Klasse.
Genau diese Erlebnisse sind es, die Lust wecken sollen, auch zur Ausleihe in die Bibliothek zu kommen. „Wir wollen damit zeigen, dass man beim Lesen in ganz andere Welten eintauchen kann und Bücher alles andere als langweilig sind“, erklärt die Büchereileiterin Nele Müller-Heidelberg.
Aber nicht nur sie und die Grundschüler sind von der Vorstellung fasziniert. Eine Giraffe, die einen Abschlussball ausrichtet, ein Alien, der Handball spielt und ein Papagei, der alles nachplappert, lassen auch den Lehrerinnen die Lachtränen in die Augen schießen. Die kreative Umsetzung der Theatertruppe beeindruckt besonders die 9jährige Marla: „Es war toll zu sehen, wie aus einzelnen Ideen eine ganze, lustige Vorstellung wurde.“ Zum krönenden Abschluss wird aus der Geschichte fast noch ein Musical. Und am Ende singen und klatschen alle begeistert mit.
Auf der Grundlage des § 9 des Polizei- und Ordnungsbehördengesetzes (POG) in der Fassung vom 10. November 1993, zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 23.09.2020 (GVBl. S. 516) wird verboten, in öffentlichen Park- und Grünanlagen, auf Grillplätzen und im Außenbereich Feuer zu entfachen. Das Verbot gilt auch für eingerichtete Feuerstellen sowie mitgebrachte Holz- und Kohlegrills. Ferner wird auf den genannten Flächen verboten, brennende Streichhölzer sowie brennende Tabakwaren wegzuwerfen. Außerdem gilt:
Das Grillen in ausgewiesenen Grillhütten der verbandsangehörigen Kommunen oder anderer Institutionen unter Vorkehrungen der erforderlichen Brandschutzmaßnahmen (z.B. Bereitstellung von Feuerlöscher / Löschwasser) ist erlaubt.
Das Grillen in Gärten oder auf landwirtschaftlichen Grundstücken im Außenbereich ist ausschließlich durch Benutzung eines Gasgrills und unter Vorkehrungen der erforderlichen Brandschutzmaßnahmen (z.B. Bereitstellung von Feuerlöscher / Löschwasser) erlaubt.
Feuerwerkskörper, Leuchtkugeln, Rauchpulver, Rauchbomben oder andere pyrotechnische Gegenstände dürfen nicht verschossen oder gezündet werden.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Entzünden und Betreiben von Grillfeuern auf privaten Eigentumsflächen im Innerortsbereich der Ortsgemeinden nicht verboten und von der Anordnung auch nicht erfasst ist. Es sind aber auch auf privaten Flächen geeignete Maßnahmen zu treffen, damit sich ein Feuer nicht unkontrolliert entwickeln kann.
Diese Allgemeinverfügung tritt am Tag nach ihrer öffentlichen Bekanntmachung auf der Internetseite der Verbandsgemeinde (http:// www.vg-gau-algesheim.de) in Kraft und ist zeitlich befristet bis zum 31.08.2025. Zusätzlich erfolgt die öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 1 Abs. 5 der Hauptsatzung der Verbandsgemeinde vom 14.06.2019, zuletzt geändert durch die 5. Satzung zur Änderung der Hauptsatzung vom 10.04.2025 durch Aushang an der Bekanntmachungstafeln der Verbandsgemeinde und der ihr angeschlossenen Ortsgemeinden sowie der Stadt Gau-Algesheim.
II. Begründung
Die Grünflächen in den öffentlichen Park- und Grünanlagen sind großflächig vertrocknet. Aufgrund der anhaltenden trockenen Witterung und der hohen Temperaturen besteht die konkrete Gefahr, durch die Verwendung von offenem Feuer einen Flächenbrand auszulösen.
Die allgemeinen Ordnungsbehörden und die Polizei können die notwendigen Maßnahmen treffen, um eine im einzelnen Fall bestehende Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwehren. Das angeordnete Verbot ist geeignet, der Brandgefahr hinreichend wahrscheinlich entgegenzuwirken.
III. Anordnung der sofortigen Vollziehung
Nach § 80 Abs. 2 Nr. 4 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) wird die sofortige Vollziehung angeordnet werden. Gemäß § 80 Abs. 2 Nr. 4 VwGO ist die Anordnung der sofortigen Vollziehung aufgrund des besonderen öffentlichen Interesses an der Durchsetzung des Verbots erforderlich. Bei der Abwägung der Interessen der Allgemeinheit am vorbeugenden Brandschutz, treten die Einzelinteressen hinter dem Allgemeininteresse zurück. Es sind keine Gesichtspunkte erkennbar, nach denen Individualrechtsgüter besonders berücksichtigt werden müssten. Die Brandgefahr, der mit dem Feuerverbot auf den genannten öffentlichen Flächen begegnet wird, ist so schwerwiegend, dass nicht erst der Ausgang eines Widerspruchs- und Klageverfahrens abgewartet werden kann.
IV. Rechtsbehelfsbelehrung
Gegen diesen Bescheid können Sie innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe bei der Verbandsgemeindeverwaltung Gau-Algesheim, Hospitalstraße 22, 55435 Gau-Algesheim, schriftlich oder zur Niederschrift Widerspruch erheben.
Der Widerspruch kann auch durch E-Mail mit qualifizierter elektronischer Signatur nach dem Signaturgesetz an die Adresse erhoben werden. Für die Wahrung der Frist ist der Tag des Eingangs, nicht der Tag der Absendung maßgeblich.
Die Rechtsbehelfsfrist ist auch gewahrt, wenn der Widerspruch rechtzeitig bei der Geschäftsstelle des Kreisrechtsausschusses bei der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Georg-Rückert-Straße 11, 55218 Ingelheim, eingeht.
Gegen die Anordnung der sofortigen Vollziehung kann beim Verwaltungsgericht Mainz, Ernst-Ludwig-Straße 9, 55116 Mainz die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle beantragt werden.
Gau-Algesheim, 25. Juni 2025 gez. Benno Neuhaus, Bürgermeister