Seniorenkreis Nieder-Hilbersheim

Liebe Seniorinnen und Senioren,

Foto: Lehmann

Die Teilnehmerzahlen der Senioren sind in den letzten Jahren  altersbedingt gesunken, es wäre schade den Seniorenkreis

aus diesem Grund aufzulösen. Deshalb würden wir, das Senioren – Team uns freuen neue  jung gebliebene Seniorinnen und Senioren in unserem Seniorenkreis begrüßen zu dürfen.

Wir treffen uns jeden zweiten Donnerstag im Monat von 15  bis 17 Uhr in der Zehntscheune.

Wir bieten viele Gesprächsthemen an,

wir singen, erzählen Geschichten und verbringen einen schönen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen.

Im Sommer besuchen  wir ein Eiscafé, und  die Pizzeria.

Wir würden uns freuen Sie/Euch bei uns begrüßen zu dürfen.

Ihr Senioren- Team

Ansprechpartner:

Margarete Schmitt Tel. 06728 597

„Kommt! Bringt eure Last“

Weltgebetstag 2026 aus Nigeria

Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e. V.

Am Freitag, den 6. März 2026, feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen aus Nigeria. „Kommt! Bringt eure Last.“ lautet ihr hoffnungsverheißendes Motto. Daher wollen wir in unseren drei Welzbachtal-Gemeinden auch den Weltgebetstag, auf ökumenischer Ebene, feiern.

Feiern Sie deshalb mit uns:

Appenheim – 18 Uhr in der ev. Kirche

Nieder-Hilbersheim – 18 Uhr in der Zehntscheune (Vereinsraum im Erdgeschoß)

Ober-Hilbersheim – 19 Uhr im ev. Gemeindehaus

Anschließend dürfen wir Sie zu landestypischen Speisen einladen.

Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas – vielfältig, dynamisch und voller Kontraste. Mit über 230 Millionen Menschen vereint der „afrikanische Riese“ über 250 Ethnien mit mehr als 500 gesprochenen Sprachen. Die drei größten Ethnien sind Yoruba, Igbo und Hausa, aufgeteilt in den muslimisch geprägten Norden und den christlichen Süden. Außerdem hat Nigeria eine der jüngsten Bevölkerungen weltweit, nur 3% sind über 65 Jahre alt. Dank der Öl-Industrie ist das Land wirtschaftlich stark, mit boomender Film- und Musikindustrie. Reichtum und Macht sind jedoch sehr ungleich verteilt.

Auf Ihr Kommen freuen sich die ökum. Weltgebetstags-Teams.   

Friedhöfe machen Sterben und Tod sichtbar

Trauerfeiern und -orte erleichtern den Abschied und ermöglichen das Erinnern

Rheinland-Pfalz hat seit wenigen Wochen ein neues Bestattungsgesetz. Es hat auch eine Debatte darüber ausgelöst, wie wir heute den Tod verstehen. Die Beobachtung des Dichters Edward Young vor mehr als 300 Jahren ist wohl immer noch zutreffend: „Ein jeder hält einen jeden für sterblich – außer sich selbst.“ Es ist schwer, sich der eigenen Sterblichkeit und Endlichkeit bewusst zu sein. Zwar weiß man theoretisch, dass die eigene Lebenszeit begrenzt ist. Aber auf die persönliche Lebensführung wirkt sich das nur selten aus.

 „Bedenken, dass wir sterben müssen“

Der Begründer der Psychoanalyse Sigmund Freud beobachtete später: „Im Grunde glaubt niemand an seinen eigenen Tod“ und lebt, als hätte er ewig Zeit. Selbst wenn man grundsätzlich weiß, dass Menschen sterblich sind, versucht man den Tod aus dem Leben zu verdrängen und ihn totzuschweigen. Freud bemerkte dies 1915, inmitten des Ersten Weltkrieges. Denn die Erfahrung von Krieg, in dem der Tod allgegenwärtig war, machte es unmöglich, den Tod zu verdrängen.

Religionen halten ein Bewusstsein der eigenen Sterblichkeit wach. Schon das Orakel von Delphi mahnte seine Besucher: Erkenne dich, erkenne deine Sterblichkeit. Im biblischen Psalm 90 formulierte der Beter: „Menschen sind wie Gras, das am Morgen blüht und sprosst und am Abend welkt und verdorrt. Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“

Öffentliche Trauer kann trösten

Die modernen Friedhöfe sind öffentliche Orte, die die Wirklichkeit des Sterbens und des Todes sichtbar halten. Manchmal tut es gut, über einen Friedhof zu gehen und die Namen und Lebensdaten auf den Grabsteinen bewusst wahrzunehmen. Der Name eines Menschen erinnert an die Einmaligkeit seines Lebens und seine besondere Lebensgeschichte, die keiner anderen Geschichte gleicht. An manchen Grabsteinen kann man ablesen, wie sehr die Verstorbene vermisst wird. Das ist schlimm – aber es ist auch schön, weil es zeigt, wie viel Begegnung und Liebe es vorher gab. Wenn ein Leben kurz war, erschrickt man und begreift – zumindest für einen Moment –, wie kostbar jeder einzelne Tag ist.

Nach dem neuen Bestattungsgesetz können Urnen nun im eigenen Garten beigesetzt oder in den großen Flüssen in Rheinland-Pfalz versenkt werden. Die Asche kann außerhalb eines Friedhofs verstreut oder aus ihr kann ein Diamant gepresst werden. Verstorbene müssen nicht mehr auf einem Friedhof beigesetzt werden. Möglich ist solches nur, wenn man dies zu Lebzeiten so festgelegt hat. Bevor man sich dafür entscheidet, könnte es hilfreich sein zu überlegen, was es für andere bedeutet, wenn es wie bei einer Flussbestattung keinen Ort zum Trauern gibt oder wenn durch einen privaten Trauerort der Zugang für andere erschwert wird.

Öffentliche Trauerfeiern sind Gelegenheiten, zusammen mit anderen von einem Verstorbenen Abschied zu nehmen. Zu erleben, dass auch andere um den geliebten Menschen trauern, kann trösten. Erinnerungen auszutauschen an das, was man mit ihm erlebt hat, kann ein Lächeln aufs Gesichts zaubern.

Raum für Hoffnung und Abschied

Kirchliche Trauerfeiern stellen das Leben und Sterben eines Menschen in den Horizont Gottes. Sie blicken auf die vergangene Lebenszeit im Vertrauen, dass die verstorbene Person nun bei Gott ist. Sie bieten Raum, in dieser Hoffnung Abschied zu nehmen. Schwer und doch gut sind dabei Gesten des Abschieds: wenn der Sarg oder die Urne ins Grab hinabgelassen wird – oder wenn man die ersten Schritte vom Grab weggeht. Und gleichzeitig helfen diese Gesten beim Trauern, weil sie spürbar machen: Die Wege des Verstorbenen und meine Wege trennen sich jetzt.

Es ist ein schöner kirchlicher Brauch, am Sonntag vor dem 1. Advent, am Ewigkeitssonntag, die Namen aller im vergangenen Jahr kirchlich bestatteten Menschen im Gottesdienst vorzulesen. Die Angehörigen werden dazu eingeladen. Noch einmal hält man inne und erinnert sich an den Verstorbenen und an das Abschiednehmen bei der kirchlichen Bestattung. Man hört zahlreiche Namen und macht sich bewusst, wie viele Menschen aus der Gemeinde im vergangenen Jahr gestorben sind. Das hilft, auch über die eigene Sterblichkeit nachzudenken.

Von Kirchenpräsidentin Prof. Dr. Christiane Tietz

Information über unsere Nachbarschaft

die Nachbarschaft 3 im Dekanat Ingelheim-Oppenheim

Auf Beschluss der Kirchensynode werden in allen Dekanaten Nachbarschaften, die eng zusammenarbeiten, gebildet. Begründet wird das von der Landeskirche damit, dass die Zahl der evangelischen Christen stark sinkt und dass deswegen die Kirchensteuereinnahmen auch deutlich zurückgehen. Dadurch sinkt die Zahl der Pfarrstellen und die Zahl der Gebäude muss vermindert werden, da nicht mehr alle Gebäude finanziert werden können.

Zu unserer Nachbarschaft 3 gehören die Kirchengemeinden Appenheim, Bubenheim, Engelstadt, Essenheim, Gau-Algesheim, Jugenheim, Nieder-Hilbersheim, Nieder-Olm, Ober-Hilbersheim und Stadecken-Elsheim. Das ist ein sehr langgezogenes Gebilde und mit Nieder-Olm bilden wir keinen Sozialraum und haben auch sonst wenig Verbindung. Wir wären lieber in der Nachbarschaft 2, Ingelheim, gewesen. Dieser eigentlich passende Wunsch wurde vom Dekanat abgelehnt.

In unserer Nachbarschaft werden sich die Kirchengemeinden zu einer oder  zwei Gesamtkirchengemeinden zusammenschließen. Dabei werden die Gemeinden einen Gesamtkirchenvorstand wählen. Für die einzelne Kirchengemeinde wird ein Ortsausschuss benannt werden, der die geistlichen Impulse und Aktivitäten vor Ort begleiten und steuern soll. Für Gebäude und Finanzen wird der Gesamtkirchenvorstand verantwortlich sein. Das Verkündigungsteam bestehend aus den Pfarrern, den Gemeindepädagoginnen und den hauptamtlichen Kirchenmusikern wird ein Konzept für Konfirmandenunterricht und Gottesdienstplanung erarbeiten. Den einzelnen Kirchengemeinden wird dabei wenig  Selbstständigkeit bleiben.

Zur Zeit arbeiten wir vorwiegend an einer passenden Satzung für den Zusammenschluss und am Gebäudeplan. Hierbei wird ein Teil der Gemeindehäuser und der Pfarrhäuser verkauft werden müssen oder , wie es ja Appenheim möchte,  in finanzieller Eigenregie der Kirchengemeinde unterhalten werden müssen. Bei den zu verkaufenden Gemeindehäusern ist ja auch Appenheim schon betroffen, wo das Gemeindehaus schon verkauft ist.

Wir hoffen, dass die Neuordnung der EKHN möglichst gut gelingt und dass wir in unseren Kirchengemeinden ein reges und lebendiges Gemeindeleben erhalten können. Dabei wünschen wir uns viele gute Ideen für gemeinsame Aktivitäten und brauchen und wünschen uns viele Mitarbeitende und Gottesdienstteilnehmer. Denn ohne aktive Teilhabe und Teilnahme stirbt die Kirchengemeinde.

Für die evangelische Kirchengemeinde Joachim Schäfer