Liebe Appenheimer/-innen,
Nachhaltigkeit ist angesagt. Das war der erste Gedanke, als ein aufmerksamer Appenheimer Bürger über den Friedhof ging. Links eine Reihe neu installierter Sitzbänke, rechts eine Reihe alter, auffällig verwitterter Holzbänke. Da lässt sich doch noch was machen, bevor diese Bänke ebenfalls durch neue ersetzt werden.
Mit dieser Idee im Kopf setzte er sich mit seinen Freunden der Gruppe „Liebenswertes Appenheim“ zusammen und schnell waren wir uns einig: wir holen die Bänke vom Friedhof, bauen sie auseinander, schleifen die Holzplanken und streichen sie mit einer witterungsbeständigen Lasur – ein Projekt für die Winterzeit.
Gesagt, getan! Gegen Ende des letzten Jahres fuhr ein Team mit Traktor und Hänger am Friedhof vor. Die renovierungsbedürftigen Bänke wurden schnell identifiziert – sechs Stück an der Zahl – und mit vereinten Kräften auf den Hänger geladen. Auf der Fahrt zur Landwirtschaftshalle, die zur Trocknung und Bearbeitung der Bänke vorgesehen war, kamen wir an der Sitzbank Ecke Ausfahrt Taunusblick vorbei: ebenfalls verwittert, also rauf auf den Hänger!



Die Trocknungszeit dauerte doch etwas länger als gedacht, aber Anfang Februar war es dann soweit. Mit Band- und Exzenterschleifer bewaffnet entfernten wir Schmutz und Farbreste von den sorgfältig beschrifteten Einzelplanken der auseinandergebauten Holzbänke.


Für den nächsten Arbeitsschritt, dem Farbanstrich, war es aber noch zu kalt. Also wieder warten.
Anfang März hatte die Sonne ein Einsehen, die ersten angenehmen Temperaturen ließen uns wieder an der Halle zusammenkommen. Jetzt waren Pinsel, Farbroller und Mahagoni-Lasur gefragt.



Erneut Trocknungszeit!
Vorletzer Arbeitsschritt: der Zusammenbau der einzelnen Bänke. Hier half uns die penible Kennzeichnung jeder Planke, bei ca 60 Stück ein absolutes Muß.


Projektabschluß termingerecht zum Ende des Winters: alle Bänke stehen wieder an ihrem angestammten Platz – Hinsetzen!




Ein herzliches Dankeschön sei noch der Chefin des Hauses(Halle) gesagt, die uns mit Kaffee, Kuchen und Schoppen verwöhnt hat. Ebenfalls ein Dank an den Bürgermeister, der uns mit einem deftigen Frühstück überraschte.
(Fotos privat)

